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Stauseen trocknen aus

Von Gran Canaria | 4.September 2008

Stauseen auf Gran Canaria trocknen aus - Die seit knapp einem Jahr anhaltende Dürreperiode auf Gran Canaria macht sich nun auch in den fünf größten Stauseen im Süden und Westen der Insel immer deutlicher bemerkbar. Die aktuellen Pegelstände der Stauseen Las Ninas, El Risco, El Chorrillo, Presa de Soria und Cercadillo stehen im krassen Gegensatz zu den Rekordpegeln im letzten Jahr, als die Stauseen nach ergiebigen Regenfällen prall gefüllt waren. Als Beispiel sei hier der Presa de Soria angeführt, dessen Fassungsvermögen eigentlich bei 32 Millonen m³ liegt. Die derzeit im See befindlichen 3,5 Millionen m³ nehmen sich da fast schon als kleine Pfütze aus.  

In den fünf genannten Stauseen des Südwesten Gran Canarias wird im Schnitt momentan lediglich ein Fünftel des eigentlichen Fassungsvermögens angestaut. Beim Blick auf die absoluten Zahlen wird der Wassermangel noch deutlicher. In den Stauseen auf Gran Canaria fehlen insgesamt über 1 Millionen m³ Wasser. Demetrio Suárez, auf Gran Canaria für die Wasserversorgung verantwortlich, sieht den Wassermangel im Südwesten der Insel dennoch mit relativer Gelassenheit. Zum Einen seien die drei Stauseen im Norden Gran Canarias, Caideros, Los Chorros und El Rincón, sehr gut gefüllt, andererseits reichten die Wasservorräte mindestens noch etwas länger als ein Jahr. Ein akuter Engpass bei der Wasserversorgung auf Gran Canaria sei erst bei einem weiteren, ähnlich niederschlagsarmen Jahr zu befürchten, wie Suárez weiter ausführt.

Beitrag aus: Sonstiges |


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