Tanzfestival Masdanza 2008 San Fernando
Von Gran Canaria | 20.August 2008
Das Tanzfestival “Masdanza 2008“ findet dieses Jahr vom 18. – 25. Oktober in San Fernando, einem Stadtteil von Maspalomas, statt. Das “Masdanza“ erlebt dabei mittlerweile seine 13. Auflage und gehört inzwischen zu den wichtigsten musikalischen und kulturellen Veranstaltungen auf Gran Canaria.
Beim “Masdanza“ werden Wettbewerbe in den Kategorien Choreographie, Breakdance und Solo ausgeschrieben. Die verschiedenen Wettbewerbe sind jeweils mit 13.000 Euro dotiert, die sich die jeweils drei Erstplatzierten nach dem Schlüssel 6.000, 4.000 und 3.000 Euro teilen. Damit wird beim “Masdanza“ auch dieses Jahr wieder ein neuer Preisgeldrekord aufgestellt. Besonderes Highlight des “Masdanza 2008“ wird die nationale Meisterschaft im Breakdance sein, die bereits zum vierten Mal im Rahmen des Festivals in Maspalomas stattfindet. Während die Kategorien Solo und Choreographie fester Bestandteil beim “Masdanza“ sind, kommt der Breakdance-Contest nur in unregelmäßigen Abständen im Rahmen des Festivals zur Austragung. Der Schauplatz dieser nationalen Meisterschaft wechselt von Jahr zu Jahr, wobei sich das “Masdanza“ in Maspalomas als bester und bei den Teilnehmern beliebtester Schauplatz etabliert hat.
Das “Masdanza“-Festival wurde 1996 von Natalia Medina, einer Tanzlehrerin aus Maspalomas, gegründet und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Großereignis auf Gran Canaria, das alljährlich Darsteller und mehrere tausend Zuschauer aus dem In- und Ausland nach Maspalomas lockt. Seit 1999 wird das “Masdanza“ von der zuständigen Stadtverwaltung in San Bartolomé de Tirajana finanziell unterstützt.
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Sling Shot Jumbo-Center Playa del Ingles wurde geschlossen
Von Gran Canaria | 11.August 2008
Das Jumbo-Center in Playa del Ingles auf Gran Canaria ist seit dem vergangenen Freitag um eine Attraktion ärmer. Die Stadtverwaltung von San Bartolome de Tirajana, dem Playa del Ingles unterstellt ist, hat den “Sling Shot“ mit einer so genannten “Precinto“, einem behördlichen Siegel, für den Betrieb geschlossen.
Beim “Sling Shot“ handelt es sich um ein Fahrgeschäft im Jumbo-Center, einem vor allem bei Gran Canaria-Touristen sehr beliebten Freizeitpark, der die Fahrgäste in Sekundenschnelle mit einer Geschwindigkeit von bis zu 150 km/h in den Himmel schießt. Der “Sling Shot“ sorgt schon seit einigen Jahren für Ärger zwischen den Betreibern des Jumbo-Centers und der Stadtverwaltung von Playa del Ingles. Laut eines Gerichtsbeschlusses hätte der “Sling Shot“ eigentlich schon Ende 2005 geschlossen werden müssen. Das Gericht begründete dieses Urteil mit Verstößen gegen städtebauliche Vorschriften. Dank eines Einspruchs gegen diese Entscheidung seitens der Parkverwaltung stand den Besuchern des Jumbo-Centers der “Sling Shot“ aber weiterhin zur Verfügung.
Das endgültige Aus für eine der Hauptattraktionen des Jumbo-Centers in Playa del Ingles kam nun aufgrund von mehreren Klagen von Anwohnern des Parks, die eine unzumutbare Lärmbelästigung durch den Betreib des “Sling Shots“ geltend machten. Die Richter entsprachen dieser Sammelklage der Anwohner, weshalb die Verantwortlichen des Jumbo-Centers eine Frist bis zum heutigen Montag gesetzt bekamen, um den “Sling Shot“ abzubauen. Andernfalls erfolgt der zwangsweise Abbau durch die Gemeinde Playa del Ingles.
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Hafen von Las Palmas wird zum Logistikzentrum des Internationalen Roten Kreuzes
Von Gran Canaria | 7.August 2008
Als weltweit erst vierter Standort wurde Las Palmas auf Gran Canaria nun von der Verwaltung einer Hilfsorganisation zu einem ihrer Logistikzentren erklärt, die sowohl vom Internationalen Roten Kreuz als auch vom Roten Halbmond gebildet wird. Nachdem es solche Stützpunkte bereits in Panama, Malaysia und den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt, ist Las Palmas damit das erste Logistikzentrum auf europäischem Boden.
Von der Hauptstadt Gran Canarias aus sollen bis zu 50.000 hilfsbedürftige Familien in Arrika mit Lebensmitteln und anderen Hilfsgütern versorgt werden. Die kurzen Wege zwischen Las Palmas und dem Schwarzen Kontinent sowie die örtlichen Gegebenheiten im Hafen “Puerto de la Luz“, etwa die Größe und die geographische Lage, gaben den Ausschlag zu Gunsten von Las Palmas.
Javier Sánchez Simón, der Präsident der Hafenverwaltung von Las Palmas, nahm den Zuschlag für seinen Hafen mit Freude zur Kenntnis und wird den Helfern des Internationalen Roten Kreuzes und des Roten Halbmondes eine Lagerfläche von insgesamt 1.600 m² zur Verfügung stellen. Die Hilfsorganisation, die ihren Hauptsitz im schweizerischen Genf hat, wird speziell bei ihrem Afrika-Projekt sehr eng mit der UNICEF zusammenarbeiten, die über zusätzliches Know-How und technische Ausstattung verfügt. Hilfsgüter werden gerne am Lager der Hilfsorganisation im Hafen von Las Palmas entgegen genommen bzw. können bei regelmäßigen Sammlungen auf Gran Canaria abgegeben werden.
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Gran Canaria - Palmitos Park wiedereröffnet
Von Gran Canaria | 5.August 2008
Laut diversen Quellen ist der Palmitos Park seit dem 04. 08. wieder geöffnet. Damit wäre Gran Canaria wieder um eine Touristenattraktion reicher, der Wiederaufbau nach einem Jahr endlich geschafft. Der Park soll wieder alle ehemals vorhandenen Angebote bieten und diese sollen künftig weiter ausgebaut werden.
Nun können sich Gran Canaria Urlauber wieder an den Papageien und Raubvogelschauen erfreuen. Auch alle einst im Palmitos Park beheimateten Tiere sind wieder zu beobachten. Waren doch gerade die Verluste unter den Tieren im Vergleich zur Zerstörung der Vegetation und Infrastruktur eher gering. Im Umfeld auserhalb des Parks lassen sich noch Spueren der ehemaligen Zerstörungen durch die schweren Brände finden, aber im Lauf der Zeit werden diese auch verschwinden.
Freuen wir uns einfach an der gelungenen Neueröffnung des Palmitos Park.
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Fährgesellschaft Armas mit Änderungen im Fahrplan
Von Gran Canaria | 4.August 2008
Touristen und Einheimische auf Gran Canaria müssen sich auf eine Reduzierung des Fährbetriebs auf den Kanaren einstellen. Wie die Fährgesellschaft Armas bekannt gab, wird das von ihr betriebene Schiff “Volcán de Tauce“ ab sofort nur noch direkt von Puerto de la Luz (Gran Canaria) nach Puerto del Rosario (Fuerteventura) fahren. Der bisherige Zwischenhalt in Gran Tarajal, ebenfalls auf Fuerteventura, wird ersatzlos gestrichen. Grund für diese Maßnahme sei, dass die Route nicht kostendeckend betrieben werden könne, so ein Armas-Sprecher.
Darüber hinaus fiel auch die Fährverbindung zwischen den Kanaren und Marokko dem Rotstift zum Opfer. Die von Armas bis Mai ´08 zwischen Puerto del Rosario und der Stadt Tarfaya (Marokko) eingesetzte “Assalama“ havarierte im Hafen von Tarfaya, wofür die Fährgesellschaft die Sicherheitsmängel im Hafen der Stadt verantwortlich macht. Da sich beide Seiten nicht über die Modalitäten einer Entschädigungszahlung einigen konnten und die Stadtverwaltung von Tarfaya offensichtlich ihren Hafen auch nicht nachrüsten möchte, wird Armas die havarierte, und bereits 50 Jahre alte “Assalama“ weder Instandsetzen noch durch ein anderes Schiff ersetzen.
Vertreter der kanarischen Unternehmervereinigung CONFUER bedauern die Entwicklung und forderten sowohl Armas als auch die Stadt Tarfaya auf, unverzüglich an den Verhandlungstisch zurückzukehren. CONFUER-Vertreter haben sich in diesem Zusammenhang bereits als Vermittler angeboten, eine Einigung scheint derzeit jedoch in weiter Ferne zu sein.
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