Flüchtlinge aus Afrika versuchen Europa zu erreichen
Von Gran Canaria | 15.September 2008
Die Inseln Lampedusa (Italien) und Gran Canaria (Spanien) waren erneut das Ziel von etwa 400 Flüchtlingen aus den armen Regionen Afrikas. Die italienische Küstenwache und der spanische Zivielschutz konnten die Flüchtlinge abfangen. Mit teils maroden, nicht für die Überfahrt geeigneten Booten versuchen seit Jahren Flüchtlinge aus Afrika ihrem Elend zu entgehen, und hoffen auf ein besseres Leben in Europa. Alleine 246 Männer, 67 Frauen und sogar 26 Kinder wurden in den Hafen von Lampedusa gebracht, von wo aus sie vermutlich in das bereits völlig überfüllte Auffanglager gebracht werden.
Die spanischen Behörden griffen vor Gran Canaria ein Boot mit 72 Personen auf. Bereits wenige Tage zuvor war ein Boot mit 50 Flüchtlingen auf Gran Canaria angekommen. Die nicht abreissende globale Flüchtlingswelle stellt die zuständigen Behörden auf Gran Canaria und anderen Ländern vor immer größer werdende Probleme, welche langfristig nur mit der Verbesserung der Lebenssituation der afrikanischen Bevölkerung zu lösen sind.
Beitrag aus: Politik |
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