Klettern Bergsteigen auf Gran Canaria:
Okay, zugegeben, hier sind nicht die Dolomiten zu erwarten
oder irgendwelche Dreitausender, aber wer mal am Roque Nublo
war, weiß, dass Gran Canaria auch für Kletterer interessant
sein kann. Dank des vulkanischen Ursprungs der Insel gibt es
jede Menge steile Felsen, die bestiegen werden wollen.
Nicht nur Anfänger werden hier ihren Berg finden, sondern
auch erfahrene Bergsteiger können Abschnitte mit hohen
Schwierigkeitsgraden erklimmen. Gran Canaria geizt nicht mit
Felswänden, Vulkankratern, Klippen und Graten.
Oder wann waren sie das letzte Mal in einem Vulkankrater,
der 250 m tief ist und einen Durchmesser von 1.000 m
besitzt? Nun, der Vulkankrater Bandama ist so einer, nur
sollten da jetzt nicht gleich alle hinrennen, das wird dem
dort unten im Kessel lebenden Eremiten sicherlich nicht
gefallen.
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Neben dem Roque
Nublo, für den es übrigens mehr als zehn
unterschiedliche Aufstiegs Möglichkeiten gibt,
stehen der Narices am Fuße der Nordwand des
Roque Bentayga, sowie der Palmés in Toscón de
Tejeda, und der Betancuria in Ayacata zur
Verfügung. |
Und auch der hier ganz in der Nähe befindliche sogenannte
Felsencircus von Ayacata ist nicht zu verachten. Hier gibt
es etliche Felswände mit den unterschiedlichsten
Schwierigkeitsgraden. Ebenfalls zu den beliebten Zielen der
Bergsteiger zählt das Gebirgsmassiv namens Tamadaba, welches
sich im Nordwesten der Insel auf ca. 1.000 m Höhe befindet.
Die bekannteste Felswand Emiliano Zapata trägt den selben
Namen wie der Führer der mexikanischen Revolution von 1919.
Erwähnenswerte Kletterbereiche sich ferner die Klippen von
Bañaderos, Costa Ayala, Las Meleguinas. Im Südteil Gran
Canarias kann man sich auch in der Schluchten von Berriel ,
Tirajana, Ayaguares und Fataga bergsteigerisch austoben.
Wie überall gilt auch hier auf Gran Canaria, dass man die
Regeln der ausgewiesenen Naturschutzgebiete beachtet und
immer versucht, Schäden an der Natur so gering wie nur
irgend möglich zu halten.
Und denken sie bitte vor der Anreise daran, alle
notwendigen Unterlagen zum Bergsteigen mitzunehmen, nicht
dass sie nachher hier sind und nicht Bergsteigen können,
weil ihnen unter Umständen der Nachweis ihrer Lizenz fehlt.
Das wäre doch jammerschade.
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